Stade wird hell - 150 Jahre Energieversorgung
13. November bis 6. Dezember 2009
Trübe sah es aus in Stade vor 200 Jahren. 42 rußige Ölfunzeln „erleuchteten“ die Straßen, Plätze und Gassen unserer alten Stadt. Auch in den Häusern gab es nur spärliches Licht mittels
Tranfunzeln, Ölkrüseln oder Kerzen.
Helleres Licht versprach das Leuchtgas, das man zu dieser Zeit erstmals aus Holzspänen und Kohle gewonnen hatte. Auch in Stade zeigte man sich von der neuen Energiequelle begeistert und begann
1857 mit dem Bau einer Gaserleuchtungsanstalt. Am 23. April 1859 wurden 156 Gaslaternen in Stade zum ersten Mal angezündet.
Dieses Ereignis steht am Beginn der öffentlichen Energieversorgung in Stade und bietet den Anlass, das 150jähriges Jubiläum der Stadtwerke Stade zu feiern.
Unter dem Titel „Stade wird hell“ zeigt das Schwedenspeicher-Museum aus diesem Anlass im Foyer eine kleine Sonderausstellung. Alte Pläne, Bilder und Dokumente, Leuchter und Lampen, eine große
Gaslaterne und ein anschauliches Modell des Stader Gaswerkes von 1859 zeigen anschaulich die Geschichte des künstlichen Lichtes im 19. Jahrhundert.
Bis zum 2. Advent wird diese kleine Ausstellung im Schwedenspeicher-Museum zu sehen sein. Danach zeigt dann das vorweihnachtliche Lichtermeer, welch große Fortschritte die Stader Stadtbeleuchtung
in den vergangenen 150 Jahren gemacht hat.